Die 4 Dinge, die bei der
Mehrmaschinenbedienung
zu beachten sind.

Mehr Maschinen Bedienen
Ohne neue Probleme zu erzeugen

  • 12.07.2018
  • Maschinenbedienung
  • PascalGeorgotas

Durch den stetig wachsenden Automatisierungsgrad hat sich das Verhältnis von Menschen und Maschinen in der Produktion verändert. War es vor einigen Jahren üblich, dass ein Mitarbeiter für eine einzige Maschine zuständig war, hat sich dies über die Jahre deutlich gewandelt. Beim Steigern der Produktionseffizienz treten immer komplexere Maschinen und Anlagen in den Fokus, und immer weniger Maschinenbediener werden zum Betreiben von immer mehr Maschinen benötigt. So lassen sich Personalkosten verringern und die Arbeitszeit von Maschinenbediener effektiver nutzen. Wie Sie die Mehrmaschinenbedienung verwenden, um ihr Produktion zu optimieren, Ihre Mitarbeiter entlasten und hohe Kosten einsparen erzähle ich im Folgenden. 

Die 4 Dinge, die Sie bei der Mehrmaschinenbedienung beachten müssen!

1. Reizüberflutete Arbeitsumgebung

Wann waren Sie das letzte mal in einer Produktion, standen zwischen Maschinen und Anlagen und haben sich umgeschaut? Wie viele Bildschirme, blinkende Lichter und Warnhinweise sind Ihnen Aufgefallen? Maschinenbediener arbeiten in einer völlig reizüberfluteten Umgebung, müssen aber auf zeitkritische Signale reagieren. Ursachen für Stillstände, wie bspw. Materialmangel oder anstehende Rüstvorgänge, werden deshalb oft zu spät erkannt. Aber auch direkte Stillstände bemerken zuständige Mitarbeiter häufig verspätet, da diese mit anderen Tätigkeiten beschäftigt sind. Deswegen muss dafür gesorgt werden, dass wichtige Informationen direkt an die zuständigen Personen gesendet werden. Dies kann durch den Einsatz von neuen Technologien wie Wearabels erreicht werden. Maschinen können Informationen so Senden, dass Werker unmittelbar darauf reagieren können. Um die Vollauslastung von Mensch und Maschine zu erreichen, müssen neben der Schnellen Reaktion Stillstandzeiten im allgemeinen auf das Minimum reduziert werden.

2. Instandhaltung involvieren

Stillstände und nicht betriebene Anlagen sorgen für hohe Kosten, unter andern durch immer kürzere Lieferzeiten (Just-In-Sequence). Deshalb müssen Maschinenbedienung und Instandhaltung eng ineinander involviert werden. Bei plötzlichen Störungen, die die Kompetenzen des Maschinenbedieners überschreiten, wird direkte Kommunikation zu den richtigen Instandhaltern benötigt. Aufwendige Prozesse oder das Kontaktieren mehrerer Personen sind verschwendete Zeit. Die meisten Maschinensysteme können bereits selbständig Fehlermeldungen ausgeben, idealerweise verknüpfen Sie diese mit Ihrer Instandhaltungssoftware.

3. Bessere Selbstorganisation

Mitarbeiter benötigen ausreichenden Freiraum, um auf unvorhergesehene Probleme oder Änderungen im Produktionsablauf reagieren zu können. Eine zu enge und unflexible Zuordnung und Bewältigung von Aufgaben sollte vermieden werden. Deshalb müssen Prozessverantwortliche gemeinsam mit den Maschinenführern in Lage sein, Arbeitsabläufe individuell zu gestalten und mobil umzustrukturieren. Nur über diesen Weg können in der Produktion Änderungen kurzfristig, spontan und flexibel umgesetzt werden und ohne unnötigen Umwege Ablaufen.

4. Effektivere Shopfloor Koordination

Eine weitere Herausforderung ist die komplexer gewordene Kommunikation der Werker und des damit verbundenen Shopfloormanagement in der Produktion. Außerplanmäßige Änderungen und werksübergreifende Kommunikation erreichen oft nicht Jeden, was Abstimmungen untereinander zusätzlich erschwert. Wo früher ein kurzer Zuruf genügt hat, sind die Entfernungen einzelner Mitarbeiter heutzutage so groß, dass eine Unterstützung entweder nicht kurzfristig koordinierbar ist, mit langen Laufwegen verbunden ist oder über ein Telefon organisiert werden muss. Für den – in der Praxis oft auftretenden Fall – dass Ansprechpartner bei einem Anruf stark eingespannt sind, führt dies zu Frust bei den Mitarbeitern sowie einem großen Aufwand, um den passenden Ansprechpartner zu erreichen. Außerdem ist es keine Garantie, dass man Personen in den weitläufigen Werkshallen überhaupt erreichen kann. Gerade Mobiltelefone haben oft keinen Empfang. Dies kann im Notfall wieder für Stillstandzeiten sorgen, wenn ein Mitarbeiter aufgrund plötzlicher Meldungen nicht in der Lage ist, Maschinen zu bedienen, jedoch auch keinen Ersatz erreicht.

Pascal Georgotas

Industrie 4.0 Enthusiast

Durch den Wandel der Produktion, haben sich nicht nur das Umfeld, sondern Arbeitsweisen, Methoden und Ziele für die Instandhaltung geändert.
Die Einführung von neuen Technologien und Lösungen helfen Ihnen dabei dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein.

aucobo hat ein Smartwatch-System entwickelt, das auf die Bedürfnisse von Instandhaltern,  Maschinenbediener und Logistikern  in der Produktion spezialisiert ist. Ziel ist die Kommunikation von Mensch und Maschine zu optimieren. Maschinenmeldungen gehen im reizüberfluteten Produktionsverhältnis nicht unter, sondern erscheinen direkt am Handgelenk. Unnötig komplizierte Abstimmungen über Telefonate erübrigen sich per Knopfdruck, und Dokumentationsprozesse vereinfachen sich durch Funktionen wie Sprachnotiz und Kamera der industrietauglichen Smartwatch.

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