Häufig gestellte Fragen

Datenschutz & Persönlichkeitsrechte

Es erfolgt keine Auswertung von Vitalfunktionen (Schritte, Puls etc.). Weiterhin werden auch keine GPS Daten erfasst oder ausgewertet. Nur spezifische ausgewählte Benutzergruppen können auf personenbezogene Daten Zugriff erhalten.

Die Firma aucobo macht keine Auswertung der Aktionen der Mitarbeiter. Ob und wie eine Auswertung auf Basis der erhobenen Daten erfolgt muss individuell festgelegt werden. Um sicherzustellen, dass die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter beachtet werden kann eine Auswertung, wenn gewünscht, in Gruppen (größer drei Personen) erfolgen.

Es ist möglich Meldungen durch einen „Pausenbutton“ stumm zu schalten um so Mitarbeiter aus dem Informationsfluss zu nehmen. Der Mitarbeiter hat dadurch selbst die Möglichkeit zu steuern, wann er Meldungen erhält.

Um den Nutzern der Smartwatches Klarheit und Sicherheit zu liefern, sollte eine Vereinbarung aufgesetzt werden, die den Umgang mit den Daten regelt. Dies sollte sowohl vom Betriebsrat als auch von Führungspersonen aus der Fertigung unterzeichnet werden. Allgemein ist zu empfehlen den Betriebsrat vor dem Beginn einer Pilotierung in die Planung mit einzubeziehen. Eine solche Betriebsvereinbarung erhöht deutlich das Vertrauen und Akzeptanz der Mitarbeiter.

Hygiene

Die Smartwatches besitzen eine eindeutige Kennzeichnung (z.B. Nummer), sodass eine Zuordnung möglich ist. Jeder Mitarbeiter könnte dadurch eine eigene Smartwatch haben, wenn es gewünscht ist.

Die Reinigung der Smartwatches ist mit Einweg-Tüchern vorgesehen. Die Tücher können bspw. im Gruppenleiterbüro bereitgestellt werden.

Nutzung durch Mitarbeiter

Die Smartwatch kann am Handgelenk (wie eine Uhr), um den Hals (an einer Schlaufe) als auch mit einem Jojo-Roller (z.B. am Gürtel) getragen werden.

Zu Projektbeginn wird ein Fertigungsmitarbeiter als Ansprechpartner (meistens der Prozessverantwortliche) in der Fertigung benannt. Diese Person führt auch Änderungen in der Software der Smartwatch durch. Abhängig vom Stand des Projektes oder des Lizenzvertrages, können Änderung von eingewiesenen Personengruppen oder durch aucobo vorgenommen werden. Je nachdem welche Konfiguration vorgenommen werden muss, kann es sein, dass dies durch IT-Personal durchgeführt werden muss. Kleine Änderungen können, wenn gewünscht, auch durch die Abteilungen selbst angepasst werden. Dies kann individuell und in Absprache nach eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Hilfestellungen bzw. Bedienungsanleitungen werden dem Ansprechpartner des Unternehmens von aucobo zur Verfügung gestellt. Dieser sorgt dafür, dass alle beteiligten der Nutzergruppe Zugriff darauf haben.

Ja, unsere Model S und Model M Smartwatches können mit Handschuhen bedient werden. Model L leider noch nicht.

Model S und Model M sind wasser- und staubdicht nach IP 67.
Model L ist staubdicht und bietet Schutz gegen Strahlwasser nach IP 65.

Im Rahmen von Schulungen und Workshops wird auf die Bedürfnisse, Vorbehalte und Wünsche der Mitarbeiter eingegangen. Mit Hilfe des Workflow-Editors können auch individuelle Wünsche der Mitarbeiter umgesetzt werden.

Das weiche Material des Armbands ist ein thermoplastisches Silikonmaterial TPSiV® 3345-65A, was üblicherweise für Produkte wie Wearables genutzt wird, die in Hautkontakt stehen. Das beim Armband eingeschlossene härtere Rahmen-Material ist ein Polyurethan TPU 1283D.
Das Metallgehäuse der Uhr sowie die Schrauben bestehen aus Edelstahl, wovon keine allergische Hautreaktion zu erwarten ist.
Das lackierte Oberteil des Uhrengehäuses hat keinen Hautkontakt und ist somit unkritisch. Alle verwendeten Materialien sind REACH- und RoHS-konform. Die entsprechende Deklaration liegt noch nicht vor und wird im Rahmen des Zertifizierungsprozesses derzeit erstellt.
Zur Verifizierung der Hautverträglichkeit wurden viele Geräte über eine längere Zeit von Probanden getragen, ohne dass Auffälligkeiten wie Hautreizungen aufgetreten sind.

Ja, das Armband kann individuell angepasst werden und es stehen verschiedene Modelle zur Auswahl, die sich in der Verschlussart und Farbe unterscheiden.

Der Mitarbeiter ist bei Schäden nicht haftbar zu machen.

Im Schadensfall werden die Smartwatches für die Reparatur zum Hersteller geschickt.

Die Smartwatches können bspw. im Gruppenleiterbüro gelagert werden. Sie werden im Normalfall nicht außerhalb des Werksgeländes mitgenommen.

Die Ladezeit beträgt maximal zwei Stunden.

Die Smartwatches werden in der Regel im Gruppenleiterbüro geladen. Entsprechende Ladegeräte haben eine magnetische Ladeschale die die Smartwatch über robuste Kontaktstifte auflädt. Im Moment stehen nur Einzelladestationen zur Verfügung. Eine Sammelladestation wird in den nächsten Monaten offiziell vorgestellt.

Pilotierung

Eine Weitergabe von Daten an externe Stellen ist nicht möglich, kann jedoch auf Wunsch des Kunden eingerichtet werden. Ein Versand an beispielsweise externe E-Mail Adressen ist nicht vorgesehen und müsste erst durch die IT-Abteilung eingerichtet und genehmigt werden. Die Datenhoheit liegt komplett beim Kunden.

Ja, Ton und Vibration können individuell ein- und ausgeschaltet werden.

Vor der Pilotierung findet eine Schulung und eine Einweisung in die Software durch aucobo für die betreffenden Mitarbeiter statt.

Dies ist abhängig vom individuellen Anwendungsfall und kann über den Workflow-Editor leicht angepasst werden.

Wir empfehlen neben den Uhren im Betrieb noch Ersatzuhren auf Vorrat zu haben. Somit können Smartwatches, falls sie bspw. vergessen oder nicht geladen wurden, schnell getauscht werden.

Eine Smartwatch kann dem Mitarbeiter entweder persönlich oder bestimmten Tätigkeitsbereichen zugeordnet werden, sodass die Smartwatch bspw. auch von mehreren Schichtarbeitern genutzt werden kann. Die Anzahl der Uhren variiert je nach Anwendungsfall.

Die Eskalationsstufen werden anhand des Workflow-Editors individuell an jeden Anwendungsfall angepasst. Bei Systemstörungen wird in der Regel die bereichsverantwortliche Person informiert. Sie ist oft zentraler Wissensträger und gibt das Feedback weiter.

Die Pilot-Phase geht in der Regel zwischen 8 und 12 Wochen.

Mitarbeiter sollen entlastet werden, um die Arbeit einfacher aber effizienter zu gestalten. Durch die verbesserte Mensch-Maschine-Kommunikation, macht der Betrieb einen Schritt in Richtung Industrie 4.0 und leistet einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Zusätzlich soll die Auslastung der Anlagen durch kürzere Reaktionszeiten und eine selbst optimierte Kommunikation  verbessert werden.

Änderungswünsche werden auf technische Machbarkeit geprüft und je nach Aufwand schon während der Pilotierung als Update eingepflegt.

Wir empfehlen einmal wöchentlich ein 15-minütiges Feedbackgespräch mit allen Fertigungsmitarbeitern durchzufphren. Zusätzlich wird in regelmäßigen Abständen aucobo teilnehmen, um Feedback für den weiteren Projektverlauf zu berücksichtigen.

System-Spezifikationen

Ja, auch andere Endgeräte wie Smartphones oder Tablets können genutzt werden.

Die Akkulaufzeit der Smartwatches ist Abhängig vom Anwendungsfall und der Nutzung. Beispielsweise sind Videoaufnahmen sehr rechenintensiv und machen sich somit in der Akkulaufzeit stark bemerkbar.
Die Smartwatch Model S erreicht bspw. eine Laufzeit zwischen 8 und 21 Stunden.

Das aucobo system ist plattformunabhängig und kann somit auf verschiedensten Geräten ausgeführt werden. Neben Smartwatches mit Windows 10 IoT Core, werden auch Smartwatches mit Android Betriebssystem unterstützt. Zudem können sowohl iOS als auch Android Smartphones und Tablets genutzt werden.

In der technischen Vorabinformation sind allgemeine Informationen zum System aufgeführt. Diese können Sie bei uns anfordern.

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