4 Faktoren für ein innovatives Produktionsumfeld

  • Zita Rüdiger
  • Produktion

Immer mehr Unternehmen setzen auf Industrie 4.0 bzw. Produktion 4.0 und das Produktionsumfeld verändert sich stetig. Dies bringt neue Chancen und Herausforderungen mit sich. Um langfristig erfolgreich zu sein bzw. zu bleiben, benötigen Unternehmen individuelle Lösungen im Bereich Industrie 4.0, Digitalisierung und Automatisierung. Wer nicht mithält, wird durch die damit verbundene Steigerung der Produktivität, Qualität, Flexibilität und Liefergeschwindigkeit der Konkurrenz schnell den Anschluss verlieren und einen möglichen Wettbewerbsvorteil nicht länger halten können.

Um ein innovatives Produktionsumfeld zu ermöglichen, gibt es vier Faktoren, auf die Sie achten sollten:

1. Digitalisierung/Transformation des Betriebsmodells

Viele traditionelle Unternehmen verweilen mit ihren altaufgebauten Systemen, bewegen sich kaum vorwärts und wachsen nicht.

Dies hat viele verschiedenen Gründe – der häufigste ist allerdings die Unsicherheit oder Angst vor Neuem und die nicht vorhandene Bereitschaft der organisatorischen Umgestaltung.

Doch um mit der Konkurrenz mithalten zu können oder gar einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen, müssen Unternehmen genau in diesem Bereich Investitionen tätigen und dürfen nicht länger untätig bleiben.

Durch die digitale Transformation werden Strukturen und Wertschöpfungsketten in Unternehmen grundlegend verändert. Die einstigen Kapazitäts- bzw. Produktionsgrenzen auf dem Shopfloor werden stark ausgedehnt.

Eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation erkennen Sie durch:

Umsatzsteigerung

Die Digitalisierung stärkt die Bindung zu bestehenden Kunden und eröffnet den Zugang zu neuen Kunden. Neue Zielgruppen können angesprochen werden und der Umsatz so nachhaltig gesteigert werden.

Hierbei ist es wichtig, dass die Entwicklung und Umsetzung des digitalen Geschäftsmodells schnell, ergebnisorientiert und datenbasiert erfolgt.

Kostensenkung

Durch die Ausweitung digitaler Prozesse können Kosten gesenkt werden. Dazu führen auch die gezielte Nutzung und Ausweitung vorhandener Daten und das Ableiten konkreter und spezifischer Maßnahmen.

Innovationsvorhaben können auf Basis vorhandener und relevanter Daten geprüft und realisiert werden und einen längerfristigen Erfolg sichern.

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ist es ebenfalls möglich, Kapazitäten optimal auszuschöpfen und Ressourcen und Kosten zu reduzieren.

Einbindung der Mitarbeiter

Die digitale Transformation in Unternehmen kann nur erfolgreich sein, wenn Mitarbeiter und Manager den Wandel akzeptieren und vorantreiben. Technologien sind wichtig – Mitarbeiter wichtiger. Menschen sind nach wie vor diejenigen, die Ideen für Innovationen ins Unternehmen bringen und umsetzen. Es ist daher wichtig, die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu kennen und richtig einzusetzen. Mitarbeiter sollten zudem in der Lage sein, Geschäftsansätze selbstständig entwickeln und diese umzusetzen.

2. Kontinuierliche Verbesserung

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess soll im Unternehmen dazu führen, durch kontinuierliche kleine Verbesserungsschritte am Markt zu wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit stetig zu steigern. Hierzu gehören Prozess-, Produkt- sowie Servicequalitäten. Es handelt sich um einen geleiteten Prozess, der dazu dient, neue Standards einzuführen. Um die Maschinenführer und Mitarbeiter enger in diese Entscheidungsprozesse einzubeziehen, besteht die Möglichkeit, dass diese über ihre Industrie-Smartwatches Feedback zu eingeführten Standards geben und so ein Austausch zwischen dem Lean-Management, dem Meister und Mitarbeitern entsteht. Probleme und deren Lösungen können so gemeinsam in allen Facetten beleuchtet und angegangen werden.

3. Daten

Auch die Daten werden in Unternehmen immer wichtiger. Die meisten Entscheidungen und Entscheidungs- und Prozessoptimierungen beruhen heutzutage auf Daten.

So hat das Datenmanagement eines Unternehmens seit einigen Jahren einen großen Aufschwung erlebt, einen neuen Stellenwert erhalten und wurde flächendeckend ausgeweitet.

Wichtig ist, dass die Daten zum richtigen Zeitpunkt in entsprechender Qualität vorliegen, um weiterverarbeitet zu werden und dem Unternehmen somit einen Mehrwert generieren.

4. Software

Um ein innovatives Produktionsumfeld zu schaffen ist die Nutzung von Software unabdingbar. Dies gilt als Grundvoraussetzung für digitale Prozesse. Wichtig dabei ist, dass eine möglichst neue und moderne Software verwendet wird und keine veraltete, da diese deutlich bessere und mehrere Möglichkeiten besitzen. Zudem sollte die richtige Software für die jeweilige Anwendung genutzt werden, also eine Kombination und Vernetzung von sich ergänzenden Softwares. Dadurch werden Datensilos verhindert und es ist gesichert, dass alle relevanten Daten gesichert und an die richtigen Stellen weitergeleitet werden.

Wird eine neue Software im Unternehmen getestet, ist es wichtig dabei den laufenden Betrieb durch den erhöhten Datenstrom nicht zu behindern. Dies kann bspw. durch ein Zwei-WLAN-System erreicht werden. So ist leicht zu erkennen welche Datenmengen die zu testende Software benötigt. Sollte die benötigte Datenmenge unter der maximalen Verfügbarkeit des gängigen WLANs liegen, kann die Software bedenkenlos eingesetzt werden. Andernfalls sollte entweder die maximale Verfügbarkeit des WLANs oder die Software angepasst werden.

Zuletzt ist es ausschlaggebend, dass eine Software flexibel auf individuelle Anforderungen eingestellt und stetig angepasst bzw. verbessert werden kann. Besonders wichtig ist dabei die Umsetzung von Wünschen der Software-Nutzer, die im Idealfall durch die Auswertung von gesammeltem Feedback priorisiert werden.

Haben Sie diese vier Faktoren in Ihrem Produktionsumfeld integriert, haben Sie einen großen Schritt in Richtung innovatives Produktionsumfeld geschafft und sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber vielen Konkurrenten gesichert.

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