Schichtübergabe vereinfachen mit smart wearables

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Viele Industriebetriebe produzieren ihre Güter im Schichtbetrieb. Die Produktion erfolgt dabei oft rund um die Uhr – eingeteilt in die Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht. Im Idealfall sind die Maschinen während der Schichtübergabe weiterhin ausgelastet und stehen nicht still. Leider ist eine solch reibungslose Schichtübergabe in vielen Unternehmen nicht der Fall.

Probleme bei der Schichtübergabe

In Produktionsstätten mit Schichtbetrieb arbeiten mehrere Maschinenführer abwechselnd an derselben Maschine. Die Arbeitszeiten der Maschinenführer überschneiden sich dabei nur minimal. Ein persönlicher Austausch ist dabei kaum möglich und verläuft nur kurz. Dadurch können nur wenige relevante Informationen über die vergangene Schicht an den Schichtnachfolger weitergegeben werden.

Nach Schichtende müssen alle Mitarbeiter ihre Informationen und Vorfälle wie Defekte, Maschinenwartungen oder den Auftragsstatus aus ihrer Schicht, in einen Computer oder gar auf Papier eintragen. Oftmals stehen für diesen Prozess nur wenige Computer zur Verfügung. Dies führt häufig zu Informationsverlust, da die jeweiligen Maschinenführer nach Schichtende schnell die Produktionshallen verlassen, egal ob sie ihre Dokumentation der Schicht eingetragen haben oder nicht.

Während der Schichtübergabe sind die Maschinen nicht voll ausgelastet, oder stehen still. Das hat zur Folge, dass es meist am Anfang einer Schicht vermehrt zu Maschinenstillständen kommt und die verfügbare Kapazität nicht vollständig ausgeschöpft werden kann. Diese hektische Art der Schichtübergabe ist ein unnötiger Stressfaktor für Mitarbeiter und führt zu einer vermeidbaren Ineffizienz im Produktionsprozess. Mit einem optimierten, digitalen Schichtübergabeprozess können diese Ineffizienzen und Stressfaktoren vermieden und Kosten eingespart werden.

Schichtübergabe optimieren – mit smart wearables

Durch die Nutzung von smart wearables, wie Industrie-Smartwatches, wird der Schichtübergabeprozess digitalisiert und beschleunigt. Eine optimierte Schichtübergabe könnte wie folgt aussehen:

Ein Maschinenführer kommt kurz vor Beginn seiner Schicht in den Umkleideraum. Er zieht sich um und holt seine frisch aufgeladene Industrie-Smartwatch aus seinem Spint. Mit der Smartwatch am Handgelenk geht er zu seiner Maschine und löst seinen Kollegen ab. Durch die digitale Dokumentation ist es ihm möglich alle Informationen die sein Vorarbeiter dokumentiert hat, direkt auf seiner Smartwatch zu sehen. Er weiß genau, was in der vorherigen Schicht passiert ist und auf was er achten muss – ganz ohne langen Austausch mit seinem Vorarbeiter.

Dies geschieht beispielsweise mit Hilfe der integrierten Video- und Fotofunktion, welche die Dokumentation verschiedener Ereignisse vereinfacht. Mit der Nachrichtenfunktion können sich Mitarbeiter Sprach- und Textnachrichten schicken und falls nötig den Maschinennachfolger über ein bestimmtes Geschehnis aufklären. Außerdem werden durch die digitale und direkte Datenerfassung alle Informationen über Maschinenwartungen, Maschinenupdates, Defekte, Auftragsstatus und Teileverfügbarkeiten gespeichert. Somit reichen ein paar Klicks auf der Smartwatch aus, damit sich der nachfolgende Maschinenführer auf den neusten Stand seiner Maschine bringt. Es ist gesichert, dass die richtigen Informationen bei dem Schichtwechsel übermittelt werden und der nachfolgende Maschinenführer über alle relevanten Informationen in Kenntnis gesetzt wird. Zudem wird der unvollständigen Nachvollziehbarkeit in welchen Bereichen welche Probleme aufgetaucht sind entgegengewirkt. Somit verfügt jeder Maschinenführer nicht mehr nur über die Informationen der vorangegangenen Schicht, sondern über die Daten jeder Schicht.

Mit Blick auf die Corona-Pandemie kann durch die optimierte, digitale Schichtübergabe auch der persönliche Kontakt von Mitarbeitern minimiert werden. Dies ist ein wichtiger Faktor für Unternehmen, um eine fortlaufende Produktion während der andauernden Pandemie sicherzustellen.

Fazit

Durch die optimierte Schichtübergabe mithilfe von smart wearables, werden alle wichtigen Ereignisse und Informationen der vorherigen Schicht dokumentiert und detailliert an die folgende Schicht übergeben. Die Informationsweitergabe ist somit gesichert, die Effizienz zwischen den Schichten bleibt auf einem gleichen Niveau und die verschiedenen Erfahrungen können leicht weitergegeben werden. Persönlicher Kontakt ist bei der Schichtübergabe nicht zwingend notwendig und mindert in der Corona-Pandemie die Gefahr einer Infektion. Das Anlegen einer Industrie Smartwatch zu Beginn der Schicht reicht aus, um alle wichtigen Daten direkt und digital auf dem Handgelenk zur Verfügung zu haben.

Sollten auch Sie Interesse an einer Verbesserung und Vereinfachung des Schichtwechsels haben kontaktieren Sie uns gerne!

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