Gesamtanlageneffektivität steigern – OEE / GAE optimieren

  • Christoph Pitter
  • Produktion

Jedes produzierende Unternehmen ist daran interessiert seine Gesamtanlageneffektivität (GAE) bzw. auf Englisch, die Overall Equipment Effectiveness (OEE) zu erhöhen. Die OEE einer Anlage ist als das Produkt der folgenden drei Faktoren definiert:

  • Verfügbarkeit
  • Leistung
  • Qualität

Die allgemeine Formel lautet:

Gesamtanlageneffektivität optimieren
Abbildung 1: Formel für die Berechnung der Gesamtanlageneffektivität: OEE = Verfügbarkeit x Leistung x Qualität

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit der Anlagen kann durch Industrie Smartwatches drastisch erhöht werden, indem die Zeit zur Erkennung und Behebung von Maschinenstörungen reduziert wird. Sobald eine Maschinenstörung auftritt, wird ein Mitarbeiter, der die geeigneten Fähigkeiten aufweist, um das Problem zu beheben, unmittelbar auf seiner Industrie Smartwatch informiert.

Falls dieser Mitarbeiter jedoch verhindert ist, kann ein mehrstufiges, intelligentes Eskalationsmanagement sicherstellen, dass das Problem trotzdem schnell und zuverlässig gelöst wird. Mit einem Klick auf der Smartwatch kann zudem ein passender Kollege umgehend als Unterstützung gerufen werden.

Leistung

Kleine Ausfälle bzw. Mikrostopps die nicht in die Verfügbarkeit eingehen, treten oft auf, weil z.B. vergessen wurde Material nachzufüllen oder wenn das Materialauffangbehältnis voll ist. Diese Maschinenausfälle können nahezu komplett verhindert werden. Bevor es aufgrund von Materialmangel zu einem Stopp kommt, kann ein Mitarbeiter aus der Intralogistik auf seiner Smartwatch informiert werden, dass bspw. das Rohmaterial bei Maschine 5 nachgefüllt werden muss, wenn es sich dem Ende neigt.

Das Rüsten kann einerseits optimiert werden, indem den Mitarbeiter auf der Smartwatch Schritt-für-Schritt-Anleitungen angezeigt werden, um sicherzugehen, dass die Maschine korrekt gerüstet wird. Andererseits können Rüstzeiten reduziert werden, indem Aufgaben teamübergreifend parallelisiert werden à Unterstützung von SMED (Single Minute Exchange of Die).

Ein weiterer Leistungs-Boost ist die schnellere Freigabe des Produktionsstarts an einer Linie. Diese kann dem Mitarbeiter direkt auf die Smartwatch geschickt werden. Zudem kann im Optimalfall, in einem Dashboard direkt gesehen werden, welche Mitarbeiter-Smartwatches online sind, um bspw. bei einem Krankheitsfall flexibel und schnell reagieren zu können und Kapazitäten umzulagern und dadurch Leerlaufzeiten zu vermeiden.

Qualität

Qualitätsprobleme können mittels einer Industrie Smartwatch schneller entdeckt und somit Ausschuss vermieden werden. Maschinenbediener können bei Vermutungen von Qualitätsproblemen unmittelbar mit der Smartwatch ein Bild per Mail oder Benachrichtigung an das Qualitätsmanagement senden.

Zudem können Mitarbeiter mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf der Smartwatch besser eingelernt werden. Durch eine intelligente Prozessgestaltung, wie z.B. der Aufforderung einen NFC-Tag zu scannen, bevor der nächste Arbeitsschritt angezeigt wird, kann sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter, sich an die vorgeschriebenen Abläufe halten, um eine hohe Qualität sicherzustellen und Unfälle zu vermeiden.

Außerdem können wichtige Daten, wie z.B. der genaue Störgrund eines Maschinenausfalls und die Zeit bis zur Behebung, mit der Industrie Smartwatch digital erfassen. Diese Daten bieten die Grundlage für weitere Optimierungsprozesse.  Wie stark die OEE erhöht werden kann, hängt stark von den individuellen Einsatzgebieten ab.

So optimiert aucobo die Gesamtanlageneffektivität

Die folgende Grafik zeigt, wie smart devices wie bspw. Industrielle Smartwatches mit dem aucobo System jeden einzelnen dieser Faktoren erhöhen können.

Gesamtanlageneffektivität optimieren
Abbildung 2: Gesamtanlageneffektivität optimieren mit aucobo

Bei einigen unserer Kunden konnten wir bereits eine Erhöhung der OEE von bis zu 25 % erzielen. Sie wollen erfahren, ob das bei Ihnen auch möglich ist? Dann vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch mit uns!

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